Samstag, 24. März 2018

Momente, die einen Fotografen verzweifeln lassen ...

Es gibt immer weider Momente, bei denen ich eigentlich laut schreiend durch die Gegend rennen möchte - was aber nicht immer so einfach funktioniert.

Beste Beispiel ist dieses Foto ...


... es zeigt einen Buchfinken zwischen fast gleichfarbigen Kiefernäste. Der Buchfink ist nicht gerade ein Vogel, der lange still sitzt. Ich beobachtete ihn (er ist männlich in diesem Falle), wie er aufgeregt hin und her sprang.
Vorsorglich stellt ich die P900 auf Serienaufnahme, um hoffentlich wenigstens eins von den 7 Bildern scharf zu bekommen.
Also löste ich aus und der Buchfink flog weg. Und tatsächlich war ein Bild etwas geworden ... irgendwie gibt es doch so etwas wie Glück beim Fotografieren 😂

Das nächste Beispiel ist ähnlich ...


Auch hier war mehr Glück als Können im Spiel.
Im Augenwinkel des Okulars sah ich zwischen Blättern etwas hin und her springen, konnte aber nicht genau definieren, was es war. Also machte ich quasi ins Blaue hinein ein Foto. Während des Speichervorganges (dauert bei der Nikon gefühlte 0,5 Sekunden) flog das Etwas weg. Erst beim Betrachten des Bildes auf dem Monitor der Kamera entdeckte ich irgendetwas, zwar scharf und kontrastreich, konnte aber nicht erkennen, was.

Nachdem ich die Bilder auf meinen Rechner übertragen hatte, erkannte ich, dass es eine Wacholderdrossel war.

Kommentare:

  1. Hallo Jochen,
    die Wacholderdrossel halte ich eher für eine Misteldrossel, evtl. für eine Singdrossel. Wacholderdrossel ist "bunter" und hat einen grauen Oberkopf.
    Gruß Rainer - Gefunden über NG

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    1. Guten Morgen, gut möglich, man kann die Brust sehr schlecht sehen, kann durchaus eine Misteldrossel sein. Danke für Deinen Tipp :-)

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