Samstag, 14. April 2018

Wanderfalke - doch mal Glück gehabt ...

Ich hatte es ja schon im letzten Post geschrieben - Greifvögel im Flug scharf zu erwischen, ist a) schon eine Kunst und b) ein bisschen Glück sollte auch dazu gehören.

Heute hatte ich "dieses bisschen Glück" ... 

An dem Hohen Dom zu Paderborn nisten schon seit mehreren Jahren Wanderfalken. Diese haben es sich angewöhnt, auf benachbarten Kirchtürmen (also vom Hohen Dom aus gesehen), hin und wieder die lieben Gott einen guten Mann seien zu lassen - auf gut Deutsch - sich auszuruhen.

Wanderfalke an der Busdorfkirche

Wanderfalke an der Busdorfkirche

Wanderfalke an der Busdorfkirche

Wanderfalke am Hohen Dom zu Paderborn

Wanderfalke am Hohen Dom zu Paderborn

Wanderfalke am Hohen Dom zu Paderborn

Wanderfalke am Hohen Dom zu Paderborn

Wanderfalke am Hohen Dom zu Paderborn

Heute gelang mir dann während eines "Rundfluges" eines der Wanderfalken folgenden Bilder ...






Auf allen Bilder kann man einen männlichen Wanderfalken erkennen, der meines Wissens nach immer noch derjenige ist, der zuletzt mit seiner Partnerin 2017 in Paderborn am Hohen Dom gebrütet hat.

Aaaaber ....

Da war noch ein anderer Raubvogel (Wanderfalke) neben dem Fotografierten in der Luft. Leider war der "meinige" sehr schnell und vertrieb ihn .... 

Samstag, 7. April 2018

Bussarde - Versuch, mit der NIKON Coolpix P900 Bussarde im Flug zu fotografieren

Eins vorweg - es ist / war ein Versuch ...

Ich möchte auch nicht näher in die Materie der Massenträgheitsmomente eintauchen, nur eins dazu ... berechnen möchte ich die Bewegungen bzw. die Drehmomente nicht, die beim Schwenken einer Kamera anfallen ... 😉

In einem Gespräch, welche ich vor ca. einem Jahr mit einem Fotografen geführt hatte, kamen wir auf den Bereich "Fliegende Tiere ablichten". Ich erklärte dem Fotografen damals, dass, obwohl ich 2000 mm Brennweite (äquivalent zu einem 35-mm-Film) habe, es mir nicht gelingt, aber auch nur ein Tier vernünftig zu fotografieren. Er erklärte mir, dass ich Aufgrund meiner Objektivöffnung von 67 mm Durchmesser physikalisch gar nicht in der Lage wäre, schnell fliegende Vögel zu fotografieren. Ich solle bei schnell fliegenden Vögel (zu denen u.a. auch die Bussarde gehören) einen kleineren Zoom wählen (z.B. 800 mm Brennweite).
Das war also vor gut einem Jahr.
Vor etlichen unscharfen, verwackelten und im Allgemeinen auch beschissenen Bildern schnell fliegender Vögel (nicht nur Bussarde, auch Eisvögel, Schwäne und anderen Federvieh).

Heute hatten wir sehr gute Lichtverhältnisse, abflauenden Wind und steigenden Temperaturen. Also - den Akku laden, die Cola kalt stellen und ab in den Garten.

Es dauerte auch nicht lange, da erschienen zu erst 2, dann 4 Bussarde in der Luft.
Erinnerung an das Gespräch - nur max. 800 mm - Modus auf Automatikprogramm "Vogelaufnahme" - und hoffen ...


Entfernung 180-200 m

Entfernung 180-200 m

Entfernung 180-200 m

Entfernung 180-200 m

Entfernung 180-200 m

Entfernung 180-200 m

Entfernung 180-200 m

Entfernung ca. 80-100 m

Entfernung ca. 80-100 m

Entfernung 80-100 m

 Am Rechner sehen die Bilder nicht schlecht aus ...

"Nicht schlecht ? Besser geht anders ..." - mag vielleicht jetzt manch einer denken. Aber - ich fotografiere hier mit einer sogenannten Bridge-Kamera. Auf gut deutsch - eine Kamera, die ein fest verbautes Objektiv hat. Jeder Kamera hat irgendwo irgendwie ihre physikalischen Grenzen.

Bevor nun jemand laut lacht - möge er mir dann Bilder eines Bussards (Entfernung ca. 180-200 m) zeigen, die mit einem 800-mm-Objektiv geschossen worden sind.

Im Vergleich dazu, dieses Bild ....

Entfernung ca. 20-30 m



Dienstag, 3. April 2018

Gerade bestätigt worden - Fischadler gesehen

Ich war mir nicht sicher ...

Ich war auch ziemlich weit weg ...

Es war (natürlich) auch beschissenes Licht ...

... aber es ist ein Fischadler mit Beute (vermutlich Forelle) !


Kurz zuvor kam mir folgender Geselle vor die Linse ...




... da musste ich aber nicht bei Naturgucker.de nachfragen, dass sieht man auf den ersten Blick (wenn man den Schwarzstorch vorher schon einmal hat fliegen gesehen) ...

Ehrlich gesagt, so früh habe ich weder den Fischadler noch den Schwarzstorch erwartet. Jetzt brauche ich nur noch gute Lichtverhältnisse, dann banne ich die Beide in Bits 'n' Bytes und präsentiere sie demnächst hier 😊

Freitag, 30. März 2018

Karfreitag - Etwas gesucht, aber etwas anderes gefunden

Nach dem ich ehrlich gesagt zum ersten Mal meine Kamera vergessen hatte (Technisches Problem - sie war nicht da), wollte ich heute meinen Frust einfach durch ein paar Aufnahmen von Schwarzkehlchen (siehe Post vom 18.03.2018) abbauen ....

Aaber - wieder einmal die Rechnung ohne den Wirt gemacht - es waren keine Schwarzkehlchen "aufzutreiben" ....

.... und keine Eisvögel ....

.... und kein Eichelhäher ....

Also schaute ich in 2 - 3 anderen Bereichen nach, wo ich in den letzten Jahren immer wieder interessante Tiere fotografieren konnte ....

.... und tatsächlich ....






Endlich (!!) brüten die Turmfalken wieder ! Letztes Jahr waren sie nicht aufzufinden und dieses Jahr sind sie wieder da und brüten wie vor 3 Jahren in der Innenstadt.

Und ich traf noch einen guten, alten Bekannten ....






Nachdem der Hohe Dom eingerüstet wurde (und auch noch eingerüstet bleibt) hatte ich große Sorgen, dass der Wanderfalke nicht wieder zurück kommt - aber wie man sieht, ist er wieder da. Er = männlicher Wanderfalke.

Dienstag, 27. März 2018

Schloß Neuschwanstein nach Schneefall

Wie es der Kachelmann angesagt hatte, wir hatten heute morgen Schneefall im Allgäu. 

Technische Probleme mit der Nikon P900 - also Bilder mit dem Handy gemacht.

Mehr demnächst ....



Von meinem Samsung Galaxy Smartphone gesendet.

Samstag, 24. März 2018

Weiß- oder auch Klapperstorch ...

Auf der Montage fotografiert ...




Nachdem ich das Storchenpaar entdeckt hatte, musste ich näher heran ...








Momente, die einen Fotografen verzweifeln lassen ...

Es gibt immer weider Momente, bei denen ich eigentlich laut schreiend durch die Gegend rennen möchte - was aber nicht immer so einfach funktioniert.

Beste Beispiel ist dieses Foto ...


... es zeigt einen Buchfinken zwischen fast gleichfarbigen Kiefernäste. Der Buchfink ist nicht gerade ein Vogel, der lange still sitzt. Ich beobachtete ihn (er ist männlich in diesem Falle), wie er aufgeregt hin und her sprang.
Vorsorglich stellt ich die P900 auf Serienaufnahme, um hoffentlich wenigstens eins von den 7 Bildern scharf zu bekommen.
Also löste ich aus und der Buchfink flog weg. Und tatsächlich war ein Bild etwas geworden ... irgendwie gibt es doch so etwas wie Glück beim Fotografieren 😂

Das nächste Beispiel ist ähnlich ...


Auch hier war mehr Glück als Können im Spiel.
Im Augenwinkel des Okulars sah ich zwischen Blättern etwas hin und her springen, konnte aber nicht genau definieren, was es war. Also machte ich quasi ins Blaue hinein ein Foto. Während des Speichervorganges (dauert bei der Nikon gefühlte 0,5 Sekunden) flog das Etwas weg. Erst beim Betrachten des Bildes auf dem Monitor der Kamera entdeckte ich irgendetwas, zwar scharf und kontrastreich, konnte aber nicht erkennen, was.

Nachdem ich die Bilder auf meinen Rechner übertragen hatte, erkannte ich, dass es eine Wacholderdrossel war.